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MärchenMusigg „Mit Marco Polo auf Schatzsuche“ – Ein wertvolles Klangabenteuer

Am ersten Advent begeisterte das Endlisch Musigg Orchester mit seiner MärchenMusigg „Mit Marco Polo auf Schatzsuche“. Bereits im Foyer der Kulturhalle wurden Instrumente zum Testen präsentiert, gab es Illustrationen zum Ausmalen, eine Fotoecke für Erinnerungen, und wer wollte, konnte neben einer Postkarte eine Endlisch-Musigg-Sonderbriefmarke erwerben, um die Weihnachtspost direkt in den Briefkasten zu werfen.
Die 60 Musigger – eine Rekordgröße für Endlisch Musigg - wurden beim Betreten der Bühne von einer voll besetzten Kulturhalle empfangen und von Kinderaugen, die ihnen erwartungsvoll entgegensahen. Ungeduldig warteten die jungen MärchenMusigg-Fans auf der Vorbühne das Einstimmen des Orchesters ab und forderten mit „Wann geht’s denn endlich los?“ den Einsatz von Dirigent Andreas Zöller.
Auch in diesem Jahr erhielt die Geschichte aus der Feder von Endlisch Musigg einen ganz eigenen Charme und wieder spielte das „Glück“ eine wichtige Rolle. Die Zuhörer durften eine Geschichte erleben, die mit Humor und Nachdenklichkeit die Herzen der kleinen und großen Besucher berührte. Marco Polo, begleitet von einer tierischen Schiffsmannschaft, begab sich auf die Suche nach einem Schatz – und das Publikum wurde Zeuge, ob er diesen finden kann. Die Botschaft der MärchenMusigg: „Nicht jeder Schatz besteht aus Silber und Gold!“

Märchenmusigg in einer voll gefüllten Kulturhalle

Antonio Rossi, der Komponist der diesjährigen MärchenMusigg, nimmt die Zuhörer mit seiner Komposition sprichwörtlich mit auf eine abenteuerliche Klangreise zwischen Okzident und Orient: die italienischen Klänge werden abgelöst durch die orientalischen Klänge bis hin zu Melodien aus dem fernen Osten. Die Stimmung der Charaktere und der Verlauf werden perfekt musikalisch ausgedrückt, spiegeln sich wider durch den Einsatz unterschiedlicher Instrumentengruppen, und so stellten ständig wechselnde Takt- und Tonarten wahrlich eine Herausforderung für die Musigger dar.

Die MärchenMusigg wurde vom Publikum als Gesamtkunstwerk wahrgenommen. Jürgen Fritsche, der Märchenerzähler, erweckte die Figuren zum Leben, und andächtig lauschten die Zuhörer seiner warmen, ausdrucksstarken Stimme. Die Tänzerinnen der Ballettschule Sim Aktel tanzten die schönsten Szenen des Märchens, was mit viel Applaus belohnt wurde. Im Hintergrund eingeblendet: Die charakterstarken Illustrationen von Joël Keßler, der mit seinen Zeichnungen die Vorstellungskraft und Phantasie, gerade des jüngsten Publikums anregte.

Tänzerinnen der Ballettschule Sim Aktel

Anke Haas übernahm in diesem Jahr erstmals die Moderation der MärchenMusigg und rief Schirmherr Christoph Degen, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, auf die Bühne. Degen hob im Interview den Mehrwert der MärchenMusigg hervor: „Die MärchenMusigg ist ein einzigartiges Format, das junge Menschen an die Musik heranführt und begeistert. Gleichzeitig vermittelt es wichtige gesellschaftliche Werte und ist generationsübergreifend. Die musikalisch verpackten Botschaften wenden sich an alle Gäste der MärchenMusigg, egal ob jung oder alt.“

Zum Abschluss der MärchenMusigg und Einstimmung auf die Adventszeit wurden gemeinsam mit den Gästen die Weihnachtsbäckerei – mit einer eigens einstudierten Choreographie des Orchesters - und Feliz Navidad angestimmt. Moderatorin Anke Haas, die studierte Opernsängerin ist, zeigte ihr großartiges Gesangstalent, berührte mit ihrer Stimme das Publikum, dass sich mitreißen ließ und nicht ohne Zugabe den Heimweg antrat.



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