Flötenschülerinnen spielten ausdrucksstark und sicher
Ganz viel Freude am Spiel auf der Querflöte zeigten die Schülerinnen von Annabelle Paul bei ihrem Konzert am Sonntagnachmittag im "Rothaha"-Saal. Mit großer Ernsthaftigkeit, viel Ausdrucksstärke und mächtigen Fortschritten seit dem letzten öffentlichen Vorspiel 2005 präsentierten sie klassische und moderne Flötenwerke.
"Es sind zum Teil sehr große Flötenwerke, die auch Studenten an der Musikhochschule zu ihren Examen spielen", lobte Flötenlehrerin Annabelle Paul Gewissenhaftigkeit, Lerneifer und Hartnäckigkeit ihrer Schülerinnen. Gerade die moderne Flötenliteratur, wie sie etwa Nora Penzel mit "Honamie" von W. Offermann vorstellte, ist sehr schwierig zu spielen und bedarf gehörigen Mutes bei der Erarbeitung. Erst seit einem Jahr und doch schon sehr ausgereift spielt Josephine Hein; mit der "Sonate" von Devienne und einem brasilianischen Lied gemeinsam mit Annabelle Paul erfreute sie das Publikum. Auch Kerstin Kraus und Katharina Müller-Dott spielten im Duett mit ihrer Lehrerin Gebauers "Allemande" und "Auf dem Basar" von Heger. Christina Hensels außerordentlich melodisches Mozart-Rondo in D-Dur und die E-Moll-Sonate von G.F. Händel wie auch Nora Penzels trillerreiches "Fantaisie pastorale hongroise" von A.F. Doppler wurde von Natalia Molleker am Flügel begleitet. Im September werden es zehn Jahre, die Kathrin Chojnowska schon Schülerin bei Annabelle Paul ist. Die großen Lernerfolge dieser Zeit stellte sie in ihren beiden Stücken "Andante in C-Dur" von W. A. Mozart und in Claude Debussys "Syrinx" unter Beweis.
Mit der abschließenden Flötenbearbeitung von Mozarts Ouvertüre zur "Hochzeit des Figaro" zogen Kristina Hensel, Nora Penzel und Julia Bender mit ihrer Lehrerin das Publikum in ihren Bann. Die 26-jährige Flötistin stammt aus Eppertshausen und hat bis zu ihrer Studienzeit beim Musikverein Viktoria 08 Ober-Roden gespielt und auch das Ausbildungsorchester geleitet. Seit sie 16 Jahre alt ist, erteilt sie Unterricht. Sie hat Germanistik und Schulmusik studiert.
Quelle: Offenbach Post






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